Heinz von Foerster (* 13. November 1911 als Heinz von Förster in Wien; † 2. Oktober 2002 in Pescadero, Kalifornien) war ein österreichischer Physiker Professor für Biophysik und langjähriger Direktor des Biological Computer Laboratory in Illinois. Er gilt als Mitbegründer der kybernetischen Wissenschaft und ist philosophisch dem radikaler Konstruktivismus zuzuordnen. Sein Bruder Ulrich war unter dem Namen Uzzi Förster ein bekannter Aktionist und Jazzmusiker in Wien.
Wortschöpfungen von ihm sind: Lethologie, „Neugierologie“, „KybernEthik“ etc. Er prägte auch den Begriff „ethischer Imperativ“.
Heinz von Foerster: Werke (Auswahl)
„Getreu seiner Einsicht, daß in den meisten Büchern nur Käse steht, obwohl sie nie den Mut haben, dann auch ‚Käse‘ drüberzuschreiben, hat er nie eigene Monographien geschrieben, sondern Beiträge für Tagungen verfaßt und Tagungsbände herausgegeben.“
- Das Gedächtnis: Eine quantenmechanische Untersuchung, Franz Deuticke Verlag, Wien, 40 S., 1948. (Mit einer Einleitung von Professor Dr. Otto Pötzl.)
- Sicht und Einsicht. Versuche zu einer operativen Erkenntnistheorie, Braunschweig, 1985 (Neuauflage: Heidelberg, 1999)
- Wissen und Gewissen. Versuch einer Brücke, Frankfurt a.M., 1993
- KybernEthik, Berlin, 1993
- Der Anfang von Himmel und Erde hat keinen Namen, Wien, 1997 (Neuauflage: Berlin, 2006)
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